Leben statt Leerstand: Pop-Up-Stores fördern!

Wer in München ein Geschäft betreibt, hat in diesen Zeiten schwer zu kämpfen. Durch die Corona-Pandemie kommen weniger Kunden. Gerade jetzt ist es deshalb besonders wichtig, Anreize zum Einkaufen zu setzen und die Innenstadt möglichst attraktiv zu gestalten. Dazu können Pop-Up-Stores einen wichtigen Beitrag leisten. Sie beleben leerstehende Flächen, sind schnell zu realisieren und bieten durch ihre begrenzte Existenzdauer einen besonderen Reiz.

Auch für die Zukunft brauchen wir neue Konzepte, um den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen. Pop-Up-Stores sind eine attraktive und moderne Möglichkeit, Leerstand zu vermeiden und Einkaufsstraßen abwechslungsreich zu gestalten. Auch temporäre Ausstellungen oder Cafés fallen in diese Kategorie.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt heute zwei Anträge zur Förderung von Pop-Up-Stores. Wir möchten es potenziellen Inhabern der Kurzzeit-Läden erleichtern, passende Flächen zu finden und diese dann auch zu bewerben. Dazu soll die Stadtverwaltung eine Plattform schaffen, auf der verfügbare Flächen unkompliziert zu finden sind. Die Stadt sollte hier auch eigene leerstehende Flächen günstig zur Zwischennutzung anbieten. Denkbar wären auch Pop-Up-Stände in der Fußgängerzone.  Eine zentrale Rolle als Ansprechpartner soll das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft im Referat für Wirtschaft und Arbeit übernehmen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Pop-Up-Stores locken neue Kunden in die Stadt. Sie verkaufen individuelle Ware für einen begrenzten Zeitraum und machen die Innenstadt dadurch attraktiv. Wo ein Pop-Up-Store einzieht, herrscht Leben statt Leerstand. Davon profitieren alle Geschäftsinhaber. Aber: Wer eine Fläche temporär nutzen will, muss erstmal wissen, wo noch Platz ist – und er muss sich die Miete leisten können. Wir wünschen uns eine städtische Plattform, über die Pop-Up-Stores günstig und unkompliziert vermittelt werden können.“