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9. September 2025

Mehr Aufklärung über Hilfsangebote: CSU/FW-Fraktion fordert Ausbau der Suizidprävention in München

Es sind alarmierende Zahlen: Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik gab es allein im Jahr 2023 207 Suizide in München. Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September fordert die CSU/FW-Fraktion die städtische Verwaltung deshalb dazu auf, verstärkt Präventionsmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, zu ergreifen.

Mit einem entsprechenden Antrag fordert die Fraktion unter anderem, dass die Verwaltung das Informationsangebot auf den städtischen Internetseiten zum Thema Suizidprävention ausbauen soll. Aktuell sind dort nur wenige Erläuterungen zu bestehenden Hilfsangeboten zu finden. In Zukunft soll hier beispielsweise ergänzt werden, wo Schülerinnen und Schüler in schwierigen Lebensphasen psychologische Hilfe in Anspruch nehmen können oder welche Beratungsangebote für vulnerable Gruppen existieren. Im Zuge dessen soll auch auf die Seelsorge-Angebote der Kirchen hingewiesen werden. Dies erscheint besonders wichtig, da viele Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht alle verfügbaren Anlaufstellen kennen oder Hemmnisse haben, diese aufzusuchen.

Rudi Schabl, CSU-Stadtrat: „Jeder Suizid ist eine Tragödie. Wir müssen das Thema offen ansprechen, Stigmatisierung abbauen und dafür sorgen, dass Menschen in Ausnahmesituationen rechtzeitig Hilfe bekommen. Wichtige Bausteine sind dabei Aufklärung und Information, gerade durch vertrauenswürdige Instanzen wie die Landeshauptstadt München. Wenn die Stadt ihr digitales Informationsangebot verbessert, finden Betroffene hoffentlich in Zukunft einfacher und vor allem schneller Hilfe in Krisensituationen.“

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