Anträge
28. November 2025

Mehr Sicherheit durch Licht und kreative Gestaltung im öffentlichen Raum

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, gemeinsam mit der MVG, der DB, dem Polizeipräsidium München, dem Baureferat, dem Kommunalreferat und dem Kreisverwaltungsreferat ein Konzept zu entwickeln, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum, insbesondere in U- und S-Bahn-Stationen, unzureichend beleuchteten Unterführungen und an Haltestellen zu stärken.

Dabei sollen Maßnahmen wie eine verbesserte Beleuchtung, musikalische Einspielungen an U- und S-Bahn-Stationen, Konvexspiegel an Zugängen zu Unterführungen mit schlechten Sichtlinien, gestalterische Aufwertungen durch Streetart oder Kunstinstallationen sowie Kooperationen mit der Münchner Kunst- und Hochschulszene geprüft und umgesetzt werden.

 

Begründung

 

Sicherheit entsteht nicht nur durch Ordnungskräfte, sondern auch durch Gestaltung und Wahrnehmung. Dunkle, verwahrloste oder unübersichtliche Orte werden häufiger als bedrohlich empfunden und sind anfälliger für Vandalismus. Eine helle und gepflegte Umgebung fördert dagegen soziale Kontrolle, beugt Straftaten vor und vermittelt den Menschen ein Gefühl von Sicherheit.

Andere Städte wie Wien, Zürich oder Berlin haben gezeigt, dass Lichtkonzepte und kreative Stadtgestaltung das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich verbessern können. München sollte diesen Ansatz aufgreifen, um den öffentlichen Raum, insbesondere am Abend und in der Nacht, sicherer und lebenswerter zu machen. Ziel ist es, durch Atmosphäre, Licht und Gestaltung präventiv zur Sicherheit und Aufenthaltsqualität beizutragen.

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