Mögliche Ergänzung im Haushalt des Gesundheitsreferates
Das Gesundheitsreferat (GSR) der Landeshauptstadt München (LHM) prüft, ob eine Anpassung in seinen Haushaltsplänen ab 2025 möglich ist. Dabei soll geklärt werden, ob beim Produkt 33414100 „Gesundheitsschutz“ als ein weiteres Leistungsziel bzw. als eine weitere Wirkungskennzahl die Impfquoten bzw. die Erhöhung der Impfquoten bei Humanen Papillomviren (HPV)- und Hepatitis bei Mädchen und Jungen ergänzt werden können.
Begründung
In der Beschlussvorlage „Der Geschäftsbereich Gesundheitsschutz des Gesundheitsreferats berichtet zur allgemeinen Infektionslage“ (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 09777) vom 20.07.2023 schreibt das GSR: „Bei der 2007 bzw. 2018 neu eingeführten Impfung gegen HPV für Mädchen bzw. Jungen ist die Impfquote weiterhin sehr niedrig. Bei der Impfbuchkontrolle der 6. Klassen der Münchner Schüler*innen lag diese nur bei 20,52 % für eine begonnene oder vollständige Grundimmunisierung. Auch die Impfquote gegen Hepatitis B liegt bei dieser Stichprobe mit 84 % unter dem Ziel einer Impfquote von 95 %.“
Die Stadtratsfraktion CSU mit Freie Wähler würdigt die in der Antwort auf die Anfrage Nr. 20-26 / F 00749 geschilderten Bemühungen des GSR, die Impfquoten in diesem Bereich zu erhöhen, explizit. Mit einer Ergänzung dieses Bereiches in den Leistungszielen bzw. den Wirkungskennzahlen im Haushalt könnte diesem Bereich jedoch eine noch größere Wichtigkeit verliehen werden.