Anträge
8. August 2025

München bekämpft die Beifuß-Ambrosie

Die Landeshauptstadt München (LHM) verstärkt ihre Bemühungen, die beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) zu bekämpfen und, wenn möglich, im gesamten Stadtgebiet auszurotten.

Dazu

  • verstärkt die LHM ihre Aufklärungsmaßnahmen zu dieser Pflanze und führt öffentlichkeitswirksame Infokampagnen zu ihrer Gefährlichkeit und zu Möglichkeiten der Bekämpfung durch,
  • schult ihre Mitarbeiter (beispielsweise in der Hauptabteilung Gartenbau des Baureferates) vermehrt, um Ambrosiabefall frühzeitig zu erkennen und direkt zu vernichten,
  • prüft die Einführung von schnelleren und genaueren GPS-Meldungen der Standorte von Ambrosia über die Seite https://stadt.muenchen.de/service/info/geschaeftsbereich-recht-und-kreisverwaltungsaufgaben/10114338/ anstelle von E-Mail-Meldungen und
  • setzt sich auf Bundesebene für eine gesetzliche Verpflichtung zur Bekämpfung ein.

 

Begründung:

Ambrosia ist ein invasiver Neophyt, der aus Nordamerika eingewandert ist und inzwischen in weiten Teilen von Europa heimisch geworden ist. Die Pflanze ist deshalb besonders gefährlich, da sie besonders viele Pollen bildet und daher ein hohes allergenes Potential besitzen.

Laut Bayerischem Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention reagieren „bereits ab ein bis drei Pollen pro Kubikmeter Luft […] stark empfindliche Personen allergisch, ab zehn Pollen je Kubikmeter Luft klagen die Mehrzahl der Ambrosia-sensibilisierten Personen über typische Allergiesymptomen wie Heuschnupfen. Zum Vergleich: Bei Birken- oder Gräserpollen spricht man ab einer Konzentration von mehr als 50 Pollen pro Kubikmeter Luft von starker Belastung.“

Um diese gesundheitliche Belastung für die Münchnerinnen und Münchner möglichst gering zu halten, ist eine effektive Bekämpfung des Gewächses notwendig.

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