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29. Januar 2026

München feiert erstmals den „Disability Pride Month“: CSU/FW-Fraktion bringt weitere Vorschläge ein

Erstmals wird heuer in München der „Disability Pride Month“ gefeiert – das hat der Sozialausschuss des Münchner Stadtrats heute beschlossen. Im Juli soll durch verschiedene Veranstaltungen und eine Beflaggung des Rathauses die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Raum gestärkt werden.  Die CSU/FW-Fraktion unterstützt dieses Anliegen und konnte noch weitere Vorschläge einbringen. 

Nach einem Antrag der CSU/FW-Fraktion, der mehrheitlich angenommen wurde, soll der „Disability Pride Month“ mit einer Veranstaltung am Marienplatz beginnen. Für die musikalische Begleitung werden inklusive Bands ausgewählt. Außerdem soll die MVG ihr Infotainment-System nutzen, um über den Monat und die „Disability Flag“ zu informieren, die am Rathaus gehisst werden soll. Die Stadt wird nun unter Mitwirkung des Behindertenbeirats ein Veranstaltungsprogramm entwerfen.

Der „Disability Pride Month“ kommt ursprünglich aus den USA und wird seit einigen Jahren auch in deutschen Städten gefeiert. Er soll ein stärkeres Bewusstsein für Menschen mit Behinderung, ihre Teilhabe und Bedürfnisse schaffen. Ein zentrales Identifikationsmerkmal der Disability Pride Bewegung ist die „Disability Pride Flag“ – fünf diagonale Streifen auf einem anthrazitfarbenen Hintergrund. Die Farben der Streifen symbolisieren verschiedene Formen von Einschränkungen.

Alexandra Gaßmann, Stadtrat München, Kindertagespflege, Familienpolitik, Kinder- und Jugendhilfe , Inklusion, Kindertagespflegepersonen, Bildungsgerechtigkeit

Alexandra Gaßmann, CSU-Stadträtin und sozialpolitische Fraktionssprecherin: „Wir freuen uns, dass unsere Vorschläge zum Gelingen des ‚Disability Pride Month‘ eine Mehrheit gefunden haben. Man sieht: Auch im Wahlkampf zieht der Stadtrat an einem Strang, wenn es um eine sinnvolle Sache geht. Die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft muss gestärkt werden. Diesem wichtigen Thema einen ganzen Monat mit Veranstaltungen und einer Beflaggung im Herzen Münchens zu widmen, halten wir für richtig. Wir geben den Menschen eine Plattform, um über ihre Herausforderungen – zum Beispiel beim Thema Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe – zu sprechen, sich auszutauschen und in der Breite der Gesellschaft gehört zu werden.“

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