Nachverdichtung nach dem Modell München 2+
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird gebeten, im Rahmen der aktuellen Herausforderungen im Wohnungsbau und der städtischen Entwicklungen, Maßnahmen zur Nachverdichtung nach dem Modell „München 2+“ zu erarbeiten.
Dabei werden Positivbeispiele vorgestellt, an welchen sich die Eigentümer orientieren können. Das Ziel muss die Schaffung von mehr Wohnraum in bebauten Bereichen sein.
Begründung
Wir wollen innerstädtisches Potenzial für neuen Wohnraum, für weit über 100.000 Menschen identifizieren. Dabei sollen eben keine weiteren schmucklosen – nur unter dem Gesichtspunkt der Kosteneffizienz und ohne architektonische Qualität erfolgenden – Riegelbauten in die Grünflächen gesetzt werden. Um das Potenzial vollständig ausschöpfen zu können, soll die in urbanen Gebieten bereits vorhandene Blockrandbebauung um bis zu zwei Geschosse gestockt und zusätzlich Lücken in der Bebauung (auch zu Lärmschutzzwecken) geschlossen werden. Dazu müssen Genehmigungsprozesse beschleunigt, Abstandsflächen in Innenstadtlagen verkleinert und Hauseigentümer durch finanzielle Anreize zum Ausbau animiert werden.
Mit positiven Beispielen sollen insbesondere private Eigentümer angesprochen und informiert werden.