„Nicht bei den Kindern sparen“: CSU/FW-Fraktion kritisiert geplante Kürzung des beliebten Ferienprogramms „Mini München“
Die Spielstadt „Mini München“ soll heuer nur in einer abgespeckten Form stattfinden: Das Sozialreferat will dem Stadtrat kommende Woche vorschlagen, 500.000 Euro für das Projekt freizugeben. Das sind 470.000 Euro weniger als bei der letzten Spielstadt – aus Haushaltsgründen. Die CSU/FW-Fraktion hält diesen Vorschlag für falsch und möchte „Mini München“ vollständig finanziert wissen.
Die Spielstadt richtet sich an Münchner Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 15 Jahren, sie findet alle zwei Jahre in den ersten drei Wochen der Sommerferien statt. Im „Mini München“ schlüpfen Kinder in die Rollen von Studenten, Geschäftsinhabern, Handwerkern, Bürgermeistern oder Müllwerkern und lernen so, wie eine Stadtgesellschaft funktioniert. Am kommenden Mittwoch, 10. März, soll der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrats das Projekt für das Jahr 2026 genehmigen. Als Spielort ist der Showpalast in Fröttmaning vorgesehen. Beinahe die Hälfte des Budgets soll gekürzt werden, was dazu führt, dass weniger Kinder teilnehmen können. Dem Vernehmen nach liegen die Kosten der Veranstaltung pro Kind bei rund 500 Euro für die drei Wochen, was bedeuten würde, dass 940 Kinder weniger mitmachen könnten. Zudem steht laut Medienberichten eine Anhebung des Mindestalters im Raum. Die CSU/FW-Fraktion lehnt dies ab. Mit einem Änderungsantrag wird sie die Finanzierung der ursprünglichen Summe von 970.000 Euro fordern.