Öffnung der Sportplätze – Verdruss bei den Münchner Sportvereinen?
Am 15. Januar 2026 berichtete der Münchner Merkur von den Befürchtungen von Münchner Sportvereinen bezüglich der Öffnung der städtischen Sportanlagen wegen der Nichtverfügbarkeit von Platzwarten. Diese werden in einem Schichtsystem an verschiedenen Plätzen eingesetzt und deshalb so die betroffenen Vereine, seien Platzwarte an mehreren Tagen hintereinander nicht an den Sportstätten. Die Situation spitzt sich zum einen im Winter zu, wenn ohne geräumte Plätze kein Sportbetrieb möglich ist oder die Sportstätten überhaupt geöffnet werden. Auch dies können die ehrenamtlich organisierten Vereine nicht leisten.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:
- Was ist die genaue Ursache, warum das neue Modell der Stadt bei den Sportanlagen nicht funktioniert?
- Wer erstellt und überwacht das Schichtmodell?
- Wie sind die Abläufe, wenn es zu kurzfristigen Ausfällen (z.B. Erkrankung) kommt?
- Sind alle Stellen der Platzwarte besetzt?
- Gibt es zusätzliche Stellen für Platzwarte, die in Zeiten von bspw. krankheits-/urlaubsbedingten Abwesenheiten einspringen?
- Sind diese Stellen besetzt?
- Wie kann die Stadt im Rahmen der Sportförderung die Vereine bei der (Teil)-Übernahme durch ehrenamtliche unterstützen?