Prävention von diskriminierendem oder übergriffigem Verhalten: CSU/FW-Fraktion setzt sich für Stärkung der Awareness-Arbeit in München ein
Menschen, die sich nachts im öffentlichen Raum bewegen und Feiern, erleben oft Grenzüberschreitungen in Form von Belästigung, Diskriminierung oder Übergriffen. Mit dem Pilotprojekt MUCAware ist in München bereits ein erster Ansatz für Awareness-Arbeit im öffentlichen Raum entwickelt worden. Um diese wichtige Arbeit in Zukunft weiter gezielt zu entwickeln, hat sich die CSU/FW-Stadtratsfraktion in der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses dafür eingesetzt, weitere finanzielle Mittel aus Stiftungsgeldern für das Projekt bereitzustellen.
Das Pilotprojekt MucAware ist vom Allparteilichen Konfliktmanagement in München (AKIM) in Kooperation mit der Fachstelle Moderation der Nacht (MoNa) entwickelt worden und zielt darauf ab, von Belästigung, Diskriminierung oder Übergriffen betroffene Personen in Krisensituationen niedrigschwellig zu unterstützen und das subjektive Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum zu verbessern. Zudem wirken die Awareness-Teams durch Vermittlung und Deeskalation Konfliktsituationen präventiv entgegen. Um dieses wichtige Projekt weiter zu verstetigen und in Zukunft verbindliche Standards wie in anderen Städten (zum Beispiel Leipzig) entwickeln zu können, hat die CSU/FW-Fraktion sich in der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses mit einem Änderungsantrag dafür stark gemacht, weitere finanzielle Mittel in Höhe von 10.000 Euro für das Projekt bereitzustellen. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Landeshauptstadt soll dieser Zuschuss aus Mitteln einer entsprechenden Stiftung erfolgen. Die Verwaltung wird dies nun prüfen.