Schluss mit dem wilden Radlparken in der Fußgängerzone

Mal eben in die Altstadt radeln und das Fahrrad an ein Verkehrsschild oder die nächste Laterne anketten – dieses Verhalten vieler Radfahrer ist täglich zu beobachten. Es zeigt, dass die Stadtverwaltung dringend mehr Abstellflächen rund um die Fußgängerzone schaffen muss.  So kann verhindert werden, dass abgestellte Räder Fußwege und Zufahrten blockieren. Noch ärgerlicher wird es, wenn nicht mehr fahrtüchtige Räder stehen bleiben und das Stadtbild verschandeln. Das Problem: Bislang darf die Stadtverwaltung diese Räder aufgrund rechtlicher Vorschriften nicht einfach entfernen.

Die CSU-Stadtratsfraktion fordert die Prüfung eines Bebauungsplanverfahrens für die Fußgängerzone rund um den Marienplatz, um zukünftig wild bzw. widerrechtlich abgestellte Fahrräder durch die Stadtverwaltung entfernen zu können. Entfernte Fahrräder sollen je nach Zustand einer sozialen Verwertung durch Schenkung oder Versteigerung zugeführt werden.

Hans Hammer (48), Stadtrat: „Die Fußgängerzone rund um den Marienplatz ist ein weltbekanntes Aushängeschild unserer Landeshauptstadt München. Gerade hier gilt es gegenüber unseren Bürgern und Besuchern einen vernünftigen Eindruck zu vermitteln. Wild abgestellte Räder und nicht mehr benutzte Schrotträder verschandeln nicht nur unser Stadtbild, sondern beeinträchtigen auch die Fußgängerwege. In Zeiten von Corona muss der Einzelhandel durch eine maximale Attraktivität und Erreichbarkeit unterstützt werden, weshalb die Stadtverwaltung endlich die richtigen Schritte ergreifen dürfen muss.“