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17. Juli 2025

Schluss mit Frust an der Wertstoffinsel: CSU/FW-Fraktion fordert Einsatz von Waste Watchern für mehr Sauberkeit

Völlig überfüllte Wertstoffinseln haben das Straßenbild in München nach Silvester wochenlang geprägt – ein Chaos, das sich nicht wiederholen darf. Entsprechende Anträge hatte die CSU/FW-Stadtratsfraktion bereits im Januar gestellt. In der heutigen Sitzung des Kommunalausschuss wurde nun eine Strategie gegen die Altglasberge vorgestellt. Die CSU/FW-Fraktion sieht in den Maßnahmen zwar einen Schritt in die richtige Richtung, hält sie jedoch noch nicht für ausreichend. Daher fordert die Fraktion weiterhin den Einsatz von Waste Watchern, um die Sauberkeit nachhaltig zu verbessern.

Die Planungen des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) sehen konkret vor, dass die Wertstoffinseln zum Jahreswechsel zukünftig häufiger geleert und gereinigt werden sollen. Außerdem sollen die Sammelzeiten ausgeweitet und an ausgesuchten Standorten weitere Altglascontainer aufgestellt werden. In einem heute eingebrachten Änderungsantrag fordert die CSU/FW-Fraktion darüber hinaus erneut den Einsatz von sogenannten Waste Watchern. Diese sollen tagsüber für weitergehende Kontrollen an bereits bekannten Verschmutzungs-Hotspots sorgen. Zudem soll geprüft werden, ob nächtliche Kontrollen über eine Kooperation mit verschiedenen privaten Sicherheitsdiensten möglich sind.

Andreas Babor, CSU-Stadtrat und kommunalpolitischer Fraktionssprecher: „Viele Münchnerinnen und Münchner ärgern sich völlig zurecht über die chaotischen Zustände an den Wertstoffinseln. Die angekündigten Maßnahmen sind ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, reichen aber nicht aus. Um den Müllbergen endlich Herr zu werden, braucht es weitergehende Kontrollen. Waste Watcher tragen mit persönlicher Ansprache sowie Beratung, Präsenz vor Ort und der Möglichkeit, Bußgelder zu verhängen, effektiv zur Lösung des Müllproblems bei. Leider hat die grün-rote Stadtratsmehrheit das heute abgelehnt.“

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