Schüler vor Cyber-Angriffen beim Home Schooling schützen

Es sind erschreckende Berichte, die immer wieder zum Thema Home Schooling zu lesen sind: Deutschlandweit greifen Unbekannte Online-Unterrichtsstunden an und belästigen Lehrer sowie Schüler. Teilweise werden sogar pornographische Inhalte gezeigt.

Auch in Bayern sind schon derartige Fälle bekannt geworden. So ermittelt die Kriminalpolizei in Landshut wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, nachdem eine 8-Jährige in einem niederbayerischen Landkreis während des Online-Unterrichts einen nackten Mann zu sehen bekam. Unterrichtsfremde Eingriffe erlebten auch Lehrer und Schüler in Abensberg.

Es steht außer Frage, dass solche Angriffe mit allen Mitteln bekämpft werden müssen. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert die Landeshauptstadt München auf, Schüler und Lehrer beim Home Schooling bestmöglich zu schützen. Mit einer offiziellen Anfrage an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung möchten wir aufklären, ob es auch in München schon zu kriminellen Störungen des Online-Unterrichts gekommen ist und mit welcher Strategie dagegen vorgegangen wird.

Andreas Babor, Stadtrat: „Unter großen Anstrengungen organisieren derzeit zehntausende Münchner Familien das Home Schooling. Dabei sollten sich die Eltern nicht auch noch Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen müssen. Hier steht die Stadt als Schulträger in der Verantwortung. Wir wollen vom Oberbürgermeister wissen: Sind unsere Kinder beim Home Schooling sicher? Sollten auch in München bereits Fälle von Angriffen auf den Online-Unterricht passiert sein, muss die Öffentlichkeit informiert und die IT-Sicherheit entsprechend erhöht werden.“