Anträge
17. März 2026

Software zum Schutz vor Starkregenereignissen – Nutzen auch für München?

Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München (LHM) prüft, ob die von Prof. Dr. Jan Boeckmann von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zusammen mit Prof. Dr. Clemens Thielen von der Technischen Universität München entwickelte Software zum Schutz vor Starkregenereignissen[1] auch von der LHM genutzt werden kann.

Begründung

Die von den beiden Professoren entwickelte Software ist in der Lage, innerhalb weniger Stunden Gefahrenkarten für ganze Städte zu erstellen und zu visualisieren und dabei potenzielle Vorsorgemaßnahmen wie Rückhaltebecken, Ableitungssysteme und Versickerungsmaßnahmen zu berücksichtigen. Zudem werden anhand der örtlichen Gegebenheiten und Budgetvorgaben die effektivsten Schutzmaßnahmen als Empfehlungen für die Kommunen erstellt. Die Software wurde dafür auch mit dem Bayerischen Klimapreis ausgezeichnet[2].

Angesichts einer zunehmenden Zahl von Extremwetterereignissen auch in Deutschland, Bayern und München ist es sinnvoll, jede Möglichkeit zu prüfen, die den Schutz der Bürgerinnen und Bürger verbessert.

[1] https://www.ku.de/news/software-fuer-den-starkregen-schutz-ku-professor-erhaelt-bayerischen-klimaschutzpreis

[2] https://www.stmuv.bayern.de/themen/klimaschutz/klimaschutzpreis/index.htm

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