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15. Januar 2026

Sportstättenförderung des Bundes: CSU-Stadtratsfraktion appelliert an Bundestagsabgeordnete, sich für München stark zu machen

Wie kann München von der Sportmilliarde des Bundes profitieren? Gestern hat der Sportausschuss beschlossen, dass die Stadt München sich für mehrere Sportstätten um Fördergelder in Millionenhöhe bewirbt. Heute läuft die Frist ab, jetzt liegt der Ball im Spielfeld der Bundestagsabgeordneten: Die CSU-Fraktion fordert insbesondere ihre Münchner Abgeordneten auf, sich im Bundestag dafür stark zu machen, dass Fördergelder nach München fließen.

Konkret geht es unter anderem um folgende Vorhaben, für die Geld benötigt wird:
• Neubau, Erweiterung und Generalinstandsetzung der Sportanlage des TSG Pasing in der Aubinger Straße 12
• Neubau, Erweiterung und Generalinstandsetzung der Sportanlage an der Westpreußenstraße 60 sowie
• Hallenabriss sowie Neubau einer Kaltlufthalle beim MSC München in der Eberwurzstraße 28

Allein diese Projekte haben ein finanzielles Volumen von rund 30 Millionen Euro. Hinzu kommen kleinere Bauvorhaben (Kunstrasen, Flutlichter, Spielfelder) zum Beispiel beim MTV München und beim DJK Fasangarten. Direkt nach der Sitzung des Sportausschusses hat die CSU-Fraktion ihre Bundestagsabgeordneten über den Beschluss informiert, damit diese sich nun dafür einsetzen, dass die Gelder auch wirklich nach München kommen.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Die Fördergelder sind eine tolle Chance für Münchens Sportstätten – jetzt muss der Elfmeter in Berlin verwandelt werden! Alle drei Sportstätten, für die sich München um Fördergelder bewirbt, sind wichtig für unser Stadtleben: Die Sportanlage in der Aubinger Straße ist die Heimat des TSG Pasing. Die Sanierung wurde seit Jahren immer wieder geschoben und die Verhältnisse lassen teilweise gar keinen Spielbetrieb zu. Die Sportanlage in der Westpreußenstraße ist Heimat des SV Helios-Daglfing. Weitere Nutzer sind Akgüney Spor München und das Team München, dem mit über 1000 Mitgliedern größten queeren Sportverein Bayerns. Und die Sportanlage in der Eberwurzstraße ist Heimat des MSC München mit herausragender Jugendarbeit im Hockey. Es ist eines der Leistungszentren des Deutschen-Hockey-Bundes in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Bayern. Da in Mönchengladbach derzeit eine große Hauptanlage gebaut wird, sollte das Zentrum in Süddeutschland seine Heimat weiterhin in München haben. Der MSC braucht eine neue Halle!“

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