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11. Juli 2025

Sprachtests für Kinder: Wie schaut’s in München aus?

In dieser Woche wurden erste Ergebnisse der Sprachtests für Kinder in Bayern bekannt. Demnach hat jedes sechste Kind im Freistaat einen Förderbedarf für die deutsche Sprache. Die CSU/FW-Fraktion möchte wissen, wie die Münchner Ergebnisse aussehen und wie die Stadt für die verpflichtenden Deutschkurse sorgen möchte.

Die Zahlen der sogenannten Sprachstandserhebungen bayernweit sind alarmierend: Von 128.000 Kindern, die kommendes Jahr in die Schule kommen sollen, wurden 42.300 getestet. Dass nicht alle Kinder getestet werden, liegt an einer Regelung, nach der Kinder ohne Sprachprobleme in den jeweiligen Kitas und Kindergärten vom Test befreit werden können. Mehr als die Hälfte der getesteten Kinder – nämlich 23.800 – konnten keine ausreichenden Deutschkenntnisse für die Grundschule nachweisen und müssen daher einen verpflichtenden Sprachkurs machen.

Da noch unklar ist, wie das in München organisiert wird und welche Förderbedarfe es in der Stadt gibt, hakt die CSU/FW-Fraktion heute mit einer offiziellen Anfrage nach.

 

Alexandra Gaßmann, Stadtrat München, Kindertagespflege, Familienpolitik, Kinder- und Jugendhilfe , Inklusion, Kindertagespflegepersonen, Bildungsgerechtigkeit

Alexandra Gaßmann, CSU-Stadträtin und sozialpolitische Fraktionssprecherin: „Die drängende Frage lautet: Wie sehen die Ergebnisse der Sprachtests für München aus – und wie gehen wir damit um? Der Bedarf an deutscher Sprachförderung muss schnell und zügig gedeckt werden. Wir möchten wissen: Wo sollen die Deutschkurse stattfinden? Wann wird das umgesetzt? Und wer organisiert das alles? Im Sinne einer erfolgreichen Integration für möglichst viele Kinder müssen diese Fragen geklärt werden. Der Erwerb der Sprache ist die wichtigste Voraussetzung für den Einstieg in unser Bildungssystem.“

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