Umgestaltung des Tals stoppen – Bürgerwillen ernst nehmen!

Bei einer Bürgerversammlung des Bezirks Altstadt-Lehel wurde diese Woche erneut deutlich, wie unzufrieden die Anwohner und Gewerbetreibenden mit den grün-roten Plänen für die Umgestaltung des Tals sind. Die Bürgerinnen und Bürger haben hier großes Engagement gezeigt und eigene Ideen sowie Anträge eingebracht, die für die weitere Planung unbedingt berücksichtigt werden sollten. 

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt deshalb heute, auf den geplanten Umbau des Tals bereits im Herbst zu verzichten und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine sog. „Bürgervariante“ zu erarbeiten. Die Zeit dafür ist vorhanden, denn das Tal wird für die nächsten Jahre ohnehin noch als Anfahrtsstrecke für Lastwagen zur Baustelle am Marienhof benötigt. Erst danach ist die finale Umgestaltung sinnvoll. Die „Bürgervariante“ sollte entsprechend den Wünschen der Anwohner und Gewerbetreibenden folgende Punkte berücksichtigen: 

1.      Einrichtung eines Mobilitäts-HUBs (Carsharing, Lastenräder, MVG- Fahrräder etc.) im Tal 
2.      Erhalt und Ausbau der Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge
3.      Neue Abstellzonen für Elektroscooter
4.      Neue Behindertenparkplätze bzw. Parkplätze für Arztbesuche
5.      Künstlerischer Ideenwettbewerb
6.      Erhalt der typischen Münchner Gewerbemischung


Prof. Dr. med. Hans Theiss, stv. Fraktionsvorsitzender: Das Tal wird mit Recht zum Kristallisationspunkt des Ärgers über die grün-rote Arroganz. Statt die Bürger einzubinden, soll mit ideologischer Kälte der Regierungswille durchgezogen werden. Wir wollen die tollen Ideen aus der Bürgerschaft aufgreifen und plädieren für eine ,Bürgervariante‘ im Tal.“