Anfragen
4. Dezember 2025

Was tun bei sechs Millionen Euro Mindererlös?

In seiner Antwort vom 26.11.2025 auf die Anfrage „Einsparungen bei Kliniken auf Bundesebene“ (Anfrage Nr. 20-26 / F 01337) der Stadtratsfraktion CSU mit Freie Wähler vom 17.10.2025, führt das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München (LHM) aus, dass die
München Klinik gGmbH (MüK) von den Einsparungen auf Bundesebene in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro bei den Kliniken betroffen sein wird und dies für die MüK geschätzte sechs Millionen Euro an Mindererlösen im Jahr 2026 und eventuell auch darüber hinaus bedeuten
kann.

Die CSU-FW-Fraktion bedankt sich bei der Verwaltung ausdrücklich für die in der derzeitigen, von volatilen Rahmenbedingungen geprägten Situation schnell erfolgte Antwort.
Angesichts dessen, dass die MüK schon heute jedes Jahr ein Defizit im hohen zweistelligen, gegebenenfalls niedrigen dreistelligen Millionenbereich1 aufweist, sind diese zusätzlichen Belastungen keine guten Nachrichten.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:
1) Ist seitens der MüK schon abzuschätzen, ob und wenn ja, welche Auswirkungen ein weiterer Mindererlös von sechs Millionen Euro auf den Klinikbetrieb haben? Müssen deswegen Leistungen, Personal o.ä. eingespart werden?
2) Müssen durch die Mindererlöse die vorliegenden Konzepte zur Konsolidierung der MüK entsprechend angepasst werden? Wenn ja, ist schon abzusehen, wie dies geschehen soll?
3) Werden die Mittel, die seitens der LHM über die Globalbetrauung für die MüK zur Verfügung gestellt werden, durch die Mindererlöse früher erschöpft sein? Wenn ja,

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