Peer-Ausbildung an der MüK
„Im Klinikalltag sind Pflegefachpersonen, Ärztinnen und Ärzte sowie alle im Gesundheitswesen tätige Mitarbeitende häufig besonderen Stressbelastungen ausgesetzt“[1], so schreibt es beispielsweise das LMU Klinikum. An verschiedenen Krankenhäusern in Deutschland werden als Gegenmaßnahme inzwischen so genannte Peers („Gleichgesinnte“) ausgebildet, die sich als geschulte Mitarbeitende Zeit für alle nehmen, die über solche, vor allem mentalen Belastungssituation reden möchten und diese dann hoffentlich verarbeiten können. „Der Austausch unter Gleichgesinnten hat den Vorteil,“ so die LMU weiter „dass die betreffende Person die Rahmenbedingungen der Klinik selbst kennt und täglich miterlebt.“ Es ist also eine niedrigschwellige Unterstützung auf Augenhöhe. Laut Homepage der München Klinik gGmbH (MüK) gibt es dort ein Kriseninterventionsteam (KiT), das den psychosozialen Unterstützungsbedarf für Mitarbeitende der MüK abdeckt[2]. Die CSU-Stadtratsfraktion begrüßt diese Einrichtung der MüK explizit. Eine Peer-Ausbildung wie an anderen Krankenhäusern wäre uns an der MüK aber nicht bekannt. Unseres Wissens können Kliniken, die Peers ausbilden, sogar Zuschüsse beantragen.